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Vom Aschermittwoch zur Auferstehung
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Neulich habe ich irgendwo gelesen: „vom Aschermittwoch
zur Auferstehung“. Dabei fiel mir auf, dass beide Wörter mit „A“
beginnen, und ich begann ein Brainstorming, eine Ideensammlung von
Wörtern, die mit „A“ beginnen. Einige Wörter sind: Aufbruch,
Als Kind war
es für mich eine schreckliche Zeit. Unendlich langgezogen. Meist hatte
ich auf Süßigkeiten verzichtet. Es hat mir nicht geschadet, aber es war
doch mehr ein Üben am Durchhalten. Heute sehe ich diese Zeit aus einem
anderen Blickwinkel. Die Fastenzeit ist eher eine Wüstenzeit, eine
Auszeit. Eine besondere Zeit, in der ich versuche Jesus, Gott in der
Stille und Kontemplation nahe zu sein. Mir dafür Zeit zu nehmen. Als Jesus
sich von Johannes im Jordan taufen ließ, ging er in die Wüste; eine
Auszeit für IHN und ER musste dem Teufel Widerstand leisten. Erst nach
dieser Zeit fühlte ER sich stark genug, um seine Jünger zu berufen, das
Reich Gottes zu verkünden und Wunder zu vollbringen. Eine Zeit, die
Jesus immer wieder brauchte, um sich zu sammeln und mit Gott im Gespräch
zu bleiben. Es ist auch
für mich eine gute Zeit in der Stille zu sein, mich leer zu machen, zu
lauschen was Gott zu sagen hat. Im Lärm der Zeit kann man Gott wohl nur
schwer hören. 7 Wochen ein Stück in die Ewigkeit abtauchen und
vielleicht ein Wort mit „A“ in den Fokus stellen: Akzeptanz,
Alltagsmomente, Abschied, Aussicht, Aufblühen, Anklagen, Anmut … - das
möchte ich in dieser Fastenzeit gerne ausprobieren. Ich wünsche
Ihnen eine Wüsten-Fastenzeit, die Ihren Glauben stärkt und Sie Gott
näherbringt. Nicole Elß . |
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