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Aschermittwoch bis Ostern
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Seit jeher
sind diese vierzig Tage auch eine Provokation, ein schöpferischer
Widerspruch gegen volle Einkaufswagen und inhaltsleeres Leben. Sie
protestieren gegen ein Menschsein, das in Gefahr ist, sich selbst zu
verbrauchen. Dahinter
steht die Einsicht, das alles, was wir aufnehmen – sei es nun körperlich
oder geistig -, unser Leben prägt und unser Verhalten, unser Befinden
maßgeblich beeinflusst. Vielleicht
entdecken deshalb heute immer mehr Menschen den unschätzbaren Wert des
Fastens.
Sie suchen
die Qualität, statt sich in Quantität zu verlieren. Sie werden
wählerischer, was die Dinge anbetrifft, mit denen sie sich umgeben, und
bewusster im Blick auf das, was sie essen, trinken, lesen, ansehen oder
denken. Sie erleben,
dass Verzicht gut tut, gesund macht und letztlich auf unerwartete Weise
mit Gott, der Quelle des Lebens, in Verbindung bringt. Ulrich Peters
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