|
||||
|
blind Meditation und Gebet zum Evangelium am 4. Sonntag der Fastenzeit, Lesejahr A; Joh 9, 1 - 41
|
||||
|
Nichts
sehen. Auf andere
angewiesen sein, auf fremde
Hände, auf meine
Sinne. Blind sein für die
anderen, für das
Andere. Nicht fühlen
können, nur da sein. Und die
Frage: Wer hält
mich schon aus? Blind sein – Last sein. Angewiesen
sein. Aushalten. Den Blicken
der anderen, dem
Schweigen, mir selbst. Kann ich
Hilfe annehmen? Blind sein. Und dann
kommt einer. Einer bleibt
stehen, sieht mich, öffnet mir
die Augen. Nicht nur
die Augen: auch Herz
und Sinn. Er wäscht
fort, was mich
hindert zu sehen und zu
leben. Und
plötzlich ist da
Licht. Mein Leben –
neu. Geh zum
Teich Schiloach und wasch dir das Gesicht (Joh 9, 7) Angelika Kamlage
|
||||
|
|